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Die Herzschulen in Deutschland stellen die Salutogenese, also die Quellen der Gesundung in den Mittelpunkt. Dafür muss das Bild des Menschen umfassender begriffen und auch erlebt werden, als wir dies von unserem naturwissenschaftlichen Denken gewohnt sind.

In diesem Kontext verstehen wir das Herz in seiner ganzen Komplexität als Bewegungs-, Rhythmus- und Wahrnehmungsorgan. Die Herzschule wendet sich dem Wesen des Herzens zu, welches alle Qualitäten der Wandlung und Heilung in sich trägt.

Die Herzschularbeit bedeutet für Teilnehmer, Ärzte und Therapeuten sich in die Sprache des Herzens einzuleben. Sie bindet die Wirkungen einer heilenden Gemeinschaft mit ein. Aus diesem vertrauensvollen, haltgebenden Gewebe entstehen Erkenntnisse und Entwicklungsfortschritte für den Einzelnen und die Gemeinschaft insgesamt, sozusagen „Bausteine der Herzlichkeit“ (P.Matthiesen).

Das Angebot der Herzschule München richtet sich an PatientInnen mit chronischen Herz- Kreislauferkrankungen wie koronare Herzkrankheit mit und ohne Herzinfarkt, Broken-heart-Syndrom (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen. Aber auch Menschen mit chronischer Stressbelastung mit Symptomen der Erschöpfung und des Burn out sowie mit Risikofaktoren für eine zukünftige Herz-Kreislauferkrankung (Bluthochdruck - arterielle Hypertonie -, Fettstoffwechselstörungen) erhalten durch die Herzschule Hilfestellungen für eine transformierende, ganzheitliche Heilung.

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