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Die Herzschulen in Deutschland stellen die Salutogenese, also die Quellen der Gesundung in den Mittelpunkt. Dafür muss das Bild des Menschen umfassender begriffen und auch erlebt werden, als wir dies von unserem naturwissenschaftlichen Denken gewohnt sind.

In diesem Kontext verstehen wir das Herz in seiner ganzen Komplexität als Bewegungs-, Rhythmus-, Gefühls- und Wahrnehmungsorgan. Die Herzschule wendet sich dem Wesen des Herzens zu, welches alle Qualitäten der Wandlung und Heilung in sich trägt.

Die Herzschularbeit bedeutet für Teilnehmer, sich in die Sprache des Herzens einzuleben. Die dazu notwendige Grundhaltung ist die Fähigkeit, sich auf sich selbst einzulassen, sich vertrauensvoll und achtsam zu öffnen und geduldige Ausdauer für den eigenen Veränderungsprozess mitzubringen. Die Herzschule bindet die Wirkungen einer heilenden Gemeinschaft mit ein. Aus diesem respektvollen, haltgebenden Gewebe entstehen Erkenntnisse und Entwicklungsfortschritte für den Einzelnen und die Gemeinschaft insgesamt, sozusagen „Bausteine der Herzlichkeit“ (P.Matthiesen). So wird der Teilnehmer befähigt zu mehr Selbst-Reflexion, Selbst-Klarheit und Selbst-Ausdruck.
Ein Einstieg ist im November und März möglich, d.h. ein Seminarbeginn ist im November mit der Intensiv-Woche wie auch im März mit dem ersten Intensiv-Wochenende möglich.

Das Angebot der Herzschule München richtet sich an PatientInnen mit chronischen Herz- Kreislauferkrankungen wie koronare Herzkrankheit mit und ohne Herzinfarkt, Broken-heart-Syndrom (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen. Aber auch Menschen mit chronischer Stressbelastung mit Symptomen der Erschöpfung und des Burn out sowie mit Risikofaktoren für eine zukünftige Herz-Kreislauferkrankung (Bluthochdruck - arterielle Hypertonie -, Fettstoffwechselstörungen) erhalten durch die Herzschule Hilfestellungen für eine transformierende, ganzheitliche Heilung.