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Die Herzschule München wendet sich gezielt an die Gesundungskräfte im Menschen. Sie beginnt ihre Arbeit also da, wo die moderne Kardiologie und Herzchirurgie mit ihren hilfreichen medikamentösen und technischen Möglichkeiten ihr Bestes getan haben - oder bevor eine manifeste physische Erkrankung ausbricht.

Die tiefere Bedeutung der Heilung liegt nicht in der Unterdrückung von Krankheitssymptomen, sondern in ihrem Verständnis und in ihrer Verwandlung. Hierfür muss der Mensch ganzheitlich begriffen werden, also auch als eine seelisch-geistige Individualität. Daher bezieht die Herzschule diese Einflüsse auf Krankheit und Gesundheit mit ein. Durch Biographiearbeit z.B. erarbeitet die Herzschule Perspektiven, um die spezifische Erkrankung in einen Sinnzusammenhang zu stellen und das Entwicklungspotenzial individuell erkennbar zu machen.

Für die Herzschule ist die soziale Gemeinschaft als Entwicklungsraum bedeutsam. Das Schulungskonzept der Herzschule ist daher prozess- und wandlungsorientiert, an die Bedürfnisse der Gemeinschaft angepasst.

Eine nachhaltige Veränderung der Lebensführung und eine Wahrnehmung der gesundenden Qualitäten des Herzens gelingt nicht nur durch Training, sondern durch schöpferische Eigenaktivität.

Die Herzschularbeit bedeutet daher die Bereitschaft und den Mut, Unterstützung nicht ausschließlich im Außen („Wellness“, Delegation), sondern insbesondere in den inneren Kräften des Menschen (Eigenaktivität, Selbstverantwortlichkeit) zu suchen. Hierbei begleiten erfahrene Ärzte und Therapeuten. Die Angehörigen werden bewusst miteinbezogen.

Veränderung und Entwicklung braucht Zeit. Dies berücksichtigt die Herzschule durch ihr über ein Jahr angelegtes Programm. In der Intensivwoche werden Impulse angelegt, die in den Vertiefungswochenenden aufgegriffen, neu betrachtet und gestaltet werden. Zwischen den Seminaren liegt bewusst viel Zeit für die individuelle Erprobung und Verankerung im Alltag.

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